Dienstag, 29. Mai 2007
[Kurz] In Finnland DVD-Kopiersperre unwirksam
https://chaoslinie.blogger.de/stories/804922/
Technische Schutzmaßnahmen müssen wirksam sein, um schützenswert zu sein. In Deutschland gelten sie häufig per se als wirksam. In Finnland hat nun ein Gericht entschieden, dass die Umgehung der DVD-Kopiersperre CSS (Content Scrambling System) nicht verboten sei.
Da der Kopierschutz bekanntermaßen unwirksam sei, falle er nicht mehr unter den Schutz des Gesetzes. Ende 2005 hatte eine Gruppe finnischer Computer-Aktivisten eine Website ins Netz gestellt, auf der sie Anleitungen zur Umgehung von CSS gaben. Dann meldeten sie auf einer Polizeistation, sie hätten damit "möglicherweise" das Urheberrecht verletzt. [...]Quelle: Finnisches Gericht hält DVD-Kopiersperre für "unwirksam" via heise online
Jetzt urteilte das Amtsgericht Helsinki, CSS könne nicht mehr als "wirksame" Kopiersperre betrachtet werden. Das Schutzsystem sei schon 1999 ausgehebelt worden, im Internet stehen mehrere Werkzeuge zur Entschlüsselung zum freien Download bereit. Es gebe sogar Betriebssysteme, bei denen ein Werkzeug zur CSS-Umgehung zum Lieferumfang gehöre.
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Mittwoch, 23. Mai 2007
Militärisches DRM auch auf Deinem Rechner
https://chaoslinie.blogger.de/stories/799046/
Computer des Militärs gehen heutzutage auch mit ins Feindesland und dürfen dort dem Feind natürlich nicht in die Hände fallen, insbesondere die darauf befindliche(n) Software und Informationen. Die Lösung für das Problem ist natürlich: DRM.
Der Rechte-Management-Anbieter Arxan Technologies, ein unter anderem von der NSA finanzierter Zulieferer des US-Verteidigungsministeriums, will seine Produkte jetzt auch auf dem zivilen Softwaremarkt anbieten.
Bisher konnte man bereits 11 Großkunden für die im Zivilbereich "GuardIT" genannte Technik gewinnen. Im Schnitt zahlt jeder Kunde zwischen 500.000 und einer Million Dollar jährlich für Lizenzen und Support.
Warten wir dieses mal eine Weile ab. Bis jetzt war es immer nur eine Frage der Zeit, bis so eine Anwendung eine Schwachstelle offenbart hat.
Quelle: DRM fürs US-Militär : Demnächst auch auf dem eigenen Rechner? via Gulli
Der Rechte-Management-Anbieter Arxan Technologies, ein unter anderem von der NSA finanzierter Zulieferer des US-Verteidigungsministeriums, will seine Produkte jetzt auch auf dem zivilen Softwaremarkt anbieten.
Bisher konnte man bereits 11 Großkunden für die im Zivilbereich "GuardIT" genannte Technik gewinnen. Im Schnitt zahlt jeder Kunde zwischen 500.000 und einer Million Dollar jährlich für Lizenzen und Support.
"Heutzutage setzt jeder einzelne Militärzulieferer ebenso wie Army, Navy und Air Force Arxan ein, da eine Bestimmung des Verteidigungsministeriums vorschreibt, Waffensysteme mit Schutztechnologie auszustatten",so Amena Ali, Marketingchef der Militär-DRM-Schmiede. Die sich nun auch auf dem Softwaremarkt des zivilen Amerikas umtun will.Arxans Produkt greift auf Bibliotheken von bis zu 12.000 "Wachposten" zurück, die in den Code integriert werden können. Diese "Wächter" übernehmen das ver- und entschlüsseln eines beispielsweise kryptographierten Programmcode zur Laufzeit, sie stellen von Malware überschriebene Programmteile wieder her oder verschleiern die Programmlogik. Das Programm soll in der Lage sein, für Einzelanwender tausende dieser Wächter in ein Softwareprodukt zu integrieren und dieses tief ineinander zu verschachteln, so dass eine realistische Möglichkeit, sie zu knacken, nicht mehr möglich sei.
Warten wir dieses mal eine Weile ab. Bis jetzt war es immer nur eine Frage der Zeit, bis so eine Anwendung eine Schwachstelle offenbart hat.
Quelle: DRM fürs US-Militär : Demnächst auch auf dem eigenen Rechner? via Gulli
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Samstag, 12. Mai 2007
Erreicht man mit Augenwischerei ein höhere Akzeptanz?
https://chaoslinie.blogger.de/stories/787102/
Der amerikanische Bezahlsender HBO
fordert, in Zukunft aus Digital Rights Management (DRM) besser "Digital Consumer Enablement" (DCE) zu machen, um die Akzeptanz solcher Technologien zu erhöhen. DRM oder besser DCE würde den Verbrauchern eine bessere Nutzung von Inhalten ermöglichen.
Bob Zitter, Technikchef beim Sender, findet, dass DRM zu sehr mit Einschränkungen verbunden wird und daher die Möglichkeiten, die diese Technik bietet, vom Konsumenten nicht erkannt ung genutzt werden.
Der Sender möchte z.B. Filme mit hoher Auflösung zeigen und diese Zuhause in der Set Top Box brennen lassen. Einen Schuldigen - da es an der Technik nicht fehlt - hat der Sender auch:
Gehring, Robert A.: DRM: Neuer Name = Besseres Image? via golem.de
Für wie dumm möchte man den Nutzer eigentlich damit verkaufen? Natürlich sehen diese zuerst, was sie alles nicht mehr dürfen, weil die Geräte es einfach nicht machen. Und vermutlich wird auch nicht durch HBO verraten, dass man die DVDs, die man mit ihrer Box aufgenommen hat, auch nur auf ihrer Box schauen darf, weil die Daten entsprechend verschlüsselt sind. Es werden auch hier nur Rechte digital gemanaget und dem Nutzer nur vorgegaukelt, er würde mehr Rechte erhalten. Zu Videorekorderzeiten hat er diese Rechte alle schon mal besessen! Gut, man könnte einwenden, dafür bekäme er eine hohe und zudem digitale Qualität geboten, allerdings wird er für diese Qualität auch entsprechend zahlen müssen.

Bob Zitter, Technikchef beim Sender, findet, dass DRM zu sehr mit Einschränkungen verbunden wird und daher die Möglichkeiten, die diese Technik bietet, vom Konsumenten nicht erkannt ung genutzt werden.
Der Sender möchte z.B. Filme mit hoher Auflösung zeigen und diese Zuhause in der Set Top Box brennen lassen. Einen Schuldigen - da es an der Technik nicht fehlt - hat der Sender auch:
Schuld sei vielmehr die Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC), die das Abschalten der analogen Ausgänge bisher verbieten würde, um die Verbraucher zu schützen, die sich Set-Top-Boxen ohne DRM gekauft haben.Quelle:
Gehring, Robert A.: DRM: Neuer Name = Besseres Image? via golem.de
Für wie dumm möchte man den Nutzer eigentlich damit verkaufen? Natürlich sehen diese zuerst, was sie alles nicht mehr dürfen, weil die Geräte es einfach nicht machen. Und vermutlich wird auch nicht durch HBO verraten, dass man die DVDs, die man mit ihrer Box aufgenommen hat, auch nur auf ihrer Box schauen darf, weil die Daten entsprechend verschlüsselt sind. Es werden auch hier nur Rechte digital gemanaget und dem Nutzer nur vorgegaukelt, er würde mehr Rechte erhalten. Zu Videorekorderzeiten hat er diese Rechte alle schon mal besessen! Gut, man könnte einwenden, dafür bekäme er eine hohe und zudem digitale Qualität geboten, allerdings wird er für diese Qualität auch entsprechend zahlen müssen.
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Freitag, 11. Mai 2007
DRM - Wahnsinn wird zur Methode
https://chaoslinie.blogger.de/stories/785984/
Das DRM dazu neigt, P2P-Modelle als mögliche neue Geschäftsmodelle zu unterbinden ist eigentlich offensichtlich. Allerdings jetzt entwickeln sich daraus Stilblüten, die schon fast am gesunden Menschenverstand zweifeln lassen. Das DMCA soll sich nun sogar gegen die Leute richten, die freiwillig (!) und aus besserer Einsicht auf den Bereich "technischer Kopierschutz" verzichten möchten.
Der aktuell wichtigste Exportartikel der USA, das Digital Millennium Copyright Act (DMCA)
, eignet sich hervorragend zum Verdrängen neuer Geschäftsmodelle wie P2P. Nun soll er sogar dazu dienen, Kopierblocker-Software an Unternehmen zu verkaufen, die so etwas gar nicht haben wollen. Die US-Firma Media Rights Technologies (MRT)
(bitte, der Haifisch zeigt schon in seinem Design die Zähne), will Apple, Microsoft, Adobe und Real Networks verklagen und zwingen, Kopierblocker-Software zu erwerben, obwohl sie die eigentlich gar nicht brauchen. Das hat Wahnsinn und Methode gleichzeitig.
Der Grund: MRT hat eine Software namens "X1 SeCure Recording Control", die erfolgreich verhindert, dass Nutzer von Audio- und Video-Streams deren Inhalte rippen und speichern können. Nun haben sich aber gerade Apple, Microsoft, Adobe und Real Networks nicht bereit gefunden, diese Software zu kaufen. Diese vier Firmen beherrschen mit ihrer Mediaplayersoftware 98% des Marktes.
Quellen:
Cohen, Peter iPod, iTunes cited in new legal filing against Apple auf Yahoo.com! News
Effenberger, Fritz: Das Copyright frisst seine Väter via Bootsektor
Der aktuell wichtigste Exportartikel der USA, das Digital Millennium Copyright Act (DMCA)



Der Grund: MRT hat eine Software namens "X1 SeCure Recording Control", die erfolgreich verhindert, dass Nutzer von Audio- und Video-Streams deren Inhalte rippen und speichern können. Nun haben sich aber gerade Apple, Microsoft, Adobe und Real Networks nicht bereit gefunden, diese Software zu kaufen. Diese vier Firmen beherrschen mit ihrer Mediaplayersoftware 98% des Marktes.
Daher seien Nutzer weiter in der Lage, gegen den Digital Millennium Copyright Act (DMCA) und überhaupt das US-Urheberrecht zu verstossen, indem sie Privatkopien von Internet-Streams anfertigen. Daher erfüllten die vier Unternehmen die Voraussetzung des "Inducement", also des Ermöglichens von Copyrightverletzungen (was schon Grokster und anderen zum Verhängnis wurde) und wurden per Abmahnung ("Cease and Desist letter") aufgefordert, umgehend die MRT-Technik zu erwerben.Nun, hier mag man von einem kleinen Haifisch ausgehen, der ein wenig unter Größenwahn leidet. Sollte dieses Beispiel jedoch Schule machen, kann man davon ausgehen, dass eine normale Wissenschaft, ein einfaches Nutzen von Information für private Zwecke immer schwieriger, vielleicht sogar tatsächlich unmöglich wird, da hier nicht mehr der gesunde Menschenverstand die Entscheidungen treffen würde.
Quellen:
Cohen, Peter iPod, iTunes cited in new legal filing against Apple auf Yahoo.com! News

Effenberger, Fritz: Das Copyright frisst seine Väter via Bootsektor
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Samstag, 28. April 2007
Kriminelle Verbraucher?
https://chaoslinie.blogger.de/stories/771348/
Die hier gemachten Überlegungen rechtlicher Art beziehen sich auf das US-Copyright.
Ein Gericht in Nordkarlifornien hat entschieden, dass es legal ist, im Rahmen der Verwerterlizenzen und den gesetzlichen Vorgaben private Kopien von DVDs zu machen.
Die DVD Copy Control Association hat damit ein Problem, zumal sie das Kopieren von DVDs ganz gerne vollständig untersagen möchte.
Copyright ist eine komplizierte Sache. Geschützt wird nur das, was der Autor, Verwerter, der Fotograf, ein Filmemacher oder Komponist geschaffen hat. Es beinhaltet dabei aber nicht die Ideen oder die faktischen Informationen, welche das Werk enthält.
Noch komplizierter wird es dann beim Fair Use. Viel hängt vom Zweck und der Beschaffenheit des genutzten Materials ab. Eine beschränkte Wiedergabe zum Zweck der Kritik, für Anmerkungen, die Nachrichten, Lehre und Forschung und den Unterricht hat diesen Spielraum. Das Nutzen dieser Materialien für den kommerziellen Gebrauch hingegen verstößt eindeutig gegen die Grenzen des Fair Use.
Der Audio Home Recording Act von 1992 erlaubt zwar das Mitschneiden von Radio- und Fernsehsendungen, sagt aber nichts über das Anfertigen von digitalen Aufnahmen aus, das Konvertieren von CDs und das Speichern in MP3-Playern. Apple iPod hätte trotz seiner legalen Downloadangebote für Geld (iTunes) Schwierigkeiten, wenn die Menschen nicht auch die Möglichkeit bekämen, ihre eigenen CDs zu konvertieren und auf ihren iPod überspielen könnten.
Genauso ist das bei DVDs. Die Nutzer möchten diese in andere Formate überführen, um sie auf anderen Abspielgeräten sehen und nutzen zu können.
Im Fall dieser Gerichtsentscheidung wurde klargestellt, dass DVDs im Rahmen von Fair Use nicht anders behandelt werden können als CDs und Musikstücke. Für die DVD-Verkäufer ist der Schutz schon wichtig und sie glauben, wenn sie ihren Nutzern das Leben schwer machen, würden sie ihren Erfolg erhöhen (z.B. mehr Verkäufe etc.).
Die Musikindustrie hat sich mit DRM auf CDs eher geschadet und überschlägt sich nun fast dabei, davon abzurücken. Eine ganze Reihe von Musikdownload-Anbietern wie eMusic, Audia Lunchbox und Anthology verzichten ganz auf DRM. Erwartet wird dadurch eine Zunahme bei den Verkäufen. Auch EMI versucht nun mit Songs ohne DRM die Verkaufszahlen durch Premium-Angebote zu steigern.
Recht spät haben die Verantwortlichen festgestellt, dass DRM nicht funktioniert. Die System sollten unauthorisiertes Kopieren verhindern, aber bis jetzt ist kein Kopierschutz entwickelt worden, der nicht gehackt worden ist. Das machte es aber auch schwierig, zahlende Kunden zu bekommen, wenn diese Systeme doch so gut wie keinen Effekt hatten und sich die Titel dann doch auch ohne diese Beschränkungen erwerben ließen.
Gerad gabe es wieder Meldungen, dass der Kopierschutz von HD-DVD und Blue ray geknackt ist.
Es wird auch weiterhin notwendig sein, Musik und Filme zu schützen, aber es gibt besser Methoden als die auf den Trägern implementierten aktiven DRM-Kopierschutzsysteme. Zu den besseren Möglichkeiten gehören "Fingerprints" und "Watermarks", deren Vorteil es ist, dass sie das Kopieren nicht verhinden. Sie machen nur nachweisbar, wer gegen das Copyright verstoßen hat. Damit wird die Masse der gesetzestreuen Konsumenten nicht von vornherein kriminalisiert, sprich, ihr werden keine bösen Absichten unterstellt. Warum, so fragt der Autor des Artikels, hat man das nicht von Anfang an so gehandhabt?
Quelle:
Criminalising the consumer
auf Economist.com
Ein Gericht in Nordkarlifornien hat entschieden, dass es legal ist, im Rahmen der Verwerterlizenzen und den gesetzlichen Vorgaben private Kopien von DVDs zu machen.
Die DVD Copy Control Association hat damit ein Problem, zumal sie das Kopieren von DVDs ganz gerne vollständig untersagen möchte.
Copyright ist eine komplizierte Sache. Geschützt wird nur das, was der Autor, Verwerter, der Fotograf, ein Filmemacher oder Komponist geschaffen hat. Es beinhaltet dabei aber nicht die Ideen oder die faktischen Informationen, welche das Werk enthält.
Noch komplizierter wird es dann beim Fair Use. Viel hängt vom Zweck und der Beschaffenheit des genutzten Materials ab. Eine beschränkte Wiedergabe zum Zweck der Kritik, für Anmerkungen, die Nachrichten, Lehre und Forschung und den Unterricht hat diesen Spielraum. Das Nutzen dieser Materialien für den kommerziellen Gebrauch hingegen verstößt eindeutig gegen die Grenzen des Fair Use.
Der Audio Home Recording Act von 1992 erlaubt zwar das Mitschneiden von Radio- und Fernsehsendungen, sagt aber nichts über das Anfertigen von digitalen Aufnahmen aus, das Konvertieren von CDs und das Speichern in MP3-Playern. Apple iPod hätte trotz seiner legalen Downloadangebote für Geld (iTunes) Schwierigkeiten, wenn die Menschen nicht auch die Möglichkeit bekämen, ihre eigenen CDs zu konvertieren und auf ihren iPod überspielen könnten.
Genauso ist das bei DVDs. Die Nutzer möchten diese in andere Formate überführen, um sie auf anderen Abspielgeräten sehen und nutzen zu können.
Im Fall dieser Gerichtsentscheidung wurde klargestellt, dass DVDs im Rahmen von Fair Use nicht anders behandelt werden können als CDs und Musikstücke. Für die DVD-Verkäufer ist der Schutz schon wichtig und sie glauben, wenn sie ihren Nutzern das Leben schwer machen, würden sie ihren Erfolg erhöhen (z.B. mehr Verkäufe etc.).
Die Musikindustrie hat sich mit DRM auf CDs eher geschadet und überschlägt sich nun fast dabei, davon abzurücken. Eine ganze Reihe von Musikdownload-Anbietern wie eMusic, Audia Lunchbox und Anthology verzichten ganz auf DRM. Erwartet wird dadurch eine Zunahme bei den Verkäufen. Auch EMI versucht nun mit Songs ohne DRM die Verkaufszahlen durch Premium-Angebote zu steigern.
Recht spät haben die Verantwortlichen festgestellt, dass DRM nicht funktioniert. Die System sollten unauthorisiertes Kopieren verhindern, aber bis jetzt ist kein Kopierschutz entwickelt worden, der nicht gehackt worden ist. Das machte es aber auch schwierig, zahlende Kunden zu bekommen, wenn diese Systeme doch so gut wie keinen Effekt hatten und sich die Titel dann doch auch ohne diese Beschränkungen erwerben ließen.
Gerad gabe es wieder Meldungen, dass der Kopierschutz von HD-DVD und Blue ray geknackt ist.
Es wird auch weiterhin notwendig sein, Musik und Filme zu schützen, aber es gibt besser Methoden als die auf den Trägern implementierten aktiven DRM-Kopierschutzsysteme. Zu den besseren Möglichkeiten gehören "Fingerprints" und "Watermarks", deren Vorteil es ist, dass sie das Kopieren nicht verhinden. Sie machen nur nachweisbar, wer gegen das Copyright verstoßen hat. Damit wird die Masse der gesetzestreuen Konsumenten nicht von vornherein kriminalisiert, sprich, ihr werden keine bösen Absichten unterstellt. Warum, so fragt der Autor des Artikels, hat man das nicht von Anfang an so gehandhabt?
Quelle:
Criminalising the consumer

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Samstag, 28. April 2007
[Kurz] Podcast zu einer Musik-Welt ohne DRM
https://chaoslinie.blogger.de/stories/770955/
Yasmin Kötter spricht über den DRM-Verzicht bei EMI mit Gerd Fuchs vom Bundesverband Digitale Wirtschaft über DRM, Nutzerfreundlichkeit und Zukunftsperspektiven. Gesprochen wird dabei über Formate, was mit DRM-freier Musik möglich ist. Genannt werden Interessen der Kunden, von Apple iTunes und Musicload, aber auch der Künstler.
In einer umfangreichen Form werden aktuelle Entwicklungen gut verständlich besprochen.
Kötter, Yasmin: Podcast: Eine Musik-Welt ohne DRM? via Netwelt.de
In einer umfangreichen Form werden aktuelle Entwicklungen gut verständlich besprochen.
Kötter, Yasmin: Podcast: Eine Musik-Welt ohne DRM? via Netwelt.de
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Mittwoch, 25. April 2007
Filmindustrie will interoperablen DRM-Standard
https://chaoslinie.blogger.de/stories/768154/
Dan Glicksman, seines Zeichens Chef des US-Verbandes Motion Picture Association of America (MPAA), äußerte sich so auf einer vom Branchenblatt Variety und dem Datenbankanbieter LexisNexis organisierten Konferenz, auf der sich Industrievertreter mit dem Thema Digital Rights Management (DRM) auseinandersetzten.Dies bedeutet bei weitem keine Abkehr von DRM, wie dies einige Musikkonzerne derzeit debattieren und umzusetzen versuchen, sondern ist weiterhin ein Bekenntnis zum Einsatz von DRM. Nur ist der Filmindustrie inzwischen klar geworden, dass dies nur mit und nicht gegen den Konsumenten geht. Der neue DRM-Standard soll dem Nutzer etwas mehr Spielraum lassen.
"Wir setzen uns dafür ein, die Interoperabilität Wirklichkeit werden zu lassen". [so Glicksman] Interoperabilität und DRM seien miteinander vereinbar, wenn alle beteiligten Industrien es wirklich wollten.Quelle:
US-Filmindustrie für neuen DRM-Standard mit Kopierrecht via heise online
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Samstag, 21. April 2007
Experteninterview: Fünf Fragen zu DRM
https://chaoslinie.blogger.de/stories/763435/
Das Interview fand zwischen Ron Miller
und dem DRM-Experten Bill Rosenblatt statt.
Folgende Fragen waren zu beantworten:
Ron Miller: Expert Interview: 5 Questions About Digital Rights Management in Electronic House

Folgende Fragen waren zu beantworten:
Das gesamte Interview:
- What is DRM?
- Do All Content Owners Insist on DRM?
- What’s Wrong with DRM Technology Today?
- Can Consumers Expect to Reuse Content on a Variety of Devices?
- Does EMI’s Decision to Go DRM-Free Help the Consumer?
Ron Miller: Expert Interview: 5 Questions About Digital Rights Management in Electronic House

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Dienstag, 17. April 2007
[Kurz] Blue-ray - doppelt hält besser
https://chaoslinie.blogger.de/stories/759633/
Wie schon mehrfach berichtet, habt Blue-ray mit ziemlichen Sicherheitslücken in seinem Kopierschutzsystem zu kämpfen. Die Blu-ray Disc Association will daher zusätzlich zum recht löchrigen AACS den Kopierschutzmechanismus BD+ verwenden,
Hinzu kommt eine Meldung, das Panasonic hat die rsten zweilagigen Blu-ray-Rohlinge entwickelt hat, die sich mit vierfachem Tempo (4X, entspricht 18 MByte/s) beschreiben lassen. Die Medien sollen mit einem dazu passenden neuen Brenner-Modell im Sommer auf den Markt kommen.
Quelle:
Das Blu-ray-Lager: Nächste Sicherheitsstufe bald erreicht via heise online
Panasonic beschleunigt Blu-ray-Rohlinge via heise online
Bei BD+ werden zusätzliche ausführbare Schnüffelprogramme auf die Blu-ray Disc gespeichert, die auf der Player-Hardware oder -Software in einer Virtual Machine laufen und im Hintergrund überprüfen, ob der Ausgabestrom manipuliert wird. Stellt BD+ eine Veränderung fest, so wird die Ausgabe abgebrochen. BD+ nimmt allerdings keine Änderungen an der Hard- oder Software des Players vor.Die Auslieferungszeit der Blue-ray verzögert sich durch diesen Kopierschutz um ein bis vier Wochen.
Hinzu kommt eine Meldung, das Panasonic hat die rsten zweilagigen Blu-ray-Rohlinge entwickelt hat, die sich mit vierfachem Tempo (4X, entspricht 18 MByte/s) beschreiben lassen. Die Medien sollen mit einem dazu passenden neuen Brenner-Modell im Sommer auf den Markt kommen.
Quelle:
Das Blu-ray-Lager: Nächste Sicherheitsstufe bald erreicht via heise online
Panasonic beschleunigt Blu-ray-Rohlinge via heise online
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Norwegen: Legales Filesharing - Verbotenes DRM
https://chaoslinie.blogger.de/stories/759296/
In Norwegen fordert die liberale Partei Venstre eine Legalisierung von Filesharing und zugleich ein Verbot von DRM. Die Industrie ist über so eine radikale Lösung nicht erfreut. Eine entsprechende Resolution wurde am Sonntag durch die Partei veröffentlicht.
(Quelle: Pilzweger, Markus, Filesharing: Norwegische Partei fordert Legalisierung via tecchannel)
Allerdings ist mir bei der Lösung einer Finanzierung durch Werbung zweifelhaft, ob die Einnahmen durch die Werbung dafür ausreichen würden. Nutzer werden zunehmend geschult, Werbung zu erkennen und auch zu meiden. Ein weiterer Punkt ist, ob Urheber sich mit einer pauschalisierten Vergütung zufrieden geben würden. Wenn die Content-Industrie hohe Gewinne verspricht, ist es zweifelhaft, ob die Urheber dann nicht lieber ihnen vertrauen würden als einer Behörde, die ihnen pauschale Cent-Beträge verspricht.
Gerade die Pauschalsysteme in Deutschland sind heftig in die Kritik gekommen.
"Wir haben die einzigartige Chance, Kultur, Ideen und Wissen in einer Art und Weise zu verbreiten, die zuvor nicht möglich war", erklärte Parteisprecher Jonas Stein Eilersten. "Wir denken, dass diese Resolution ein großer Schritt in diese Richtung ist." Die geforderten Änderungen beim geltenden Urheberrecht sollen laut Eilersten verhindern, dass Käufer von digitalen Inhalten zu "Kriminellen" werden.Die Entschädigung der Urheber soll durch einen Pauschalbetrag erfolgen. So wäre eine zusätzliche Abgabe, z.B. von 1,00 € pro 100 GB Speicher, denkbar, ähnlich wie dies derzeit bei Kopierern gehandhabt wird. Auch Werbung zur Finanzierung des Filesharing-Contents wäre denkbar.
(Quelle: Pilzweger, Markus, Filesharing: Norwegische Partei fordert Legalisierung via tecchannel)
Allerdings ist mir bei der Lösung einer Finanzierung durch Werbung zweifelhaft, ob die Einnahmen durch die Werbung dafür ausreichen würden. Nutzer werden zunehmend geschult, Werbung zu erkennen und auch zu meiden. Ein weiterer Punkt ist, ob Urheber sich mit einer pauschalisierten Vergütung zufrieden geben würden. Wenn die Content-Industrie hohe Gewinne verspricht, ist es zweifelhaft, ob die Urheber dann nicht lieber ihnen vertrauen würden als einer Behörde, die ihnen pauschale Cent-Beträge verspricht.
Gerade die Pauschalsysteme in Deutschland sind heftig in die Kritik gekommen.
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